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NACHHALTIGE ENTWICKLUNG UND FAIRER HANDEL

Auf der kargen Hochebene des Altiplano bauen Bäuerinnen und Bauern Gemüse an. Sie bereiten die Erde vor, säen, schützen die wachsenden Pflanzen und hoffen auf einen Ertrag, mit dem sie ihre Familien versorgen können.

Mit der Landflucht wurden auch die traditionellen, jahrhundertealten Anbaumethoden aufgegeben und Krankheiten und Schädlinge in den Kulturen auf dem Altiplano haben zugenommen. Der unbeschränkte Einsatz von chemischen Mitteln ist aber in einem so empfindlichen Ökosystem wie jenem des Altiplano zerstörerisch. Die bolivianische Methodistenkirche hat deshalb in Zusammenarbeit mit der Landbevölkerung verschiedene kleine, integrierte Landwirtschaftsprojekte entwickelt. Diese sollen helfen, die Erträge zu optimieren, ohne dem Ökosystem zu schaden. Neben Projekten zum Anbau von Kartoffeln, Gemüse und Fruchtbäumen sowie der Zucht von Lamas, Alpacas oder Hühnern liegt der Schwerpunkt beim Befähigen der Dorfbevölkerung, eigene Projekte durchzuführen. So führt zum Beispiel Unterricht in der Lamazucht zu gesunden Tieren und Kenntnisse über die Verarbeitung der Produkte sichern den Familien ihre Existenz.

Im dem kargen Hochland von Bolivien ist vor allem Quinoa seit langem ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In der Zwischenzeit ist Quinoa weltweit beliebt und wird in grossem Stil exportiert. Nicht immer zum Vorteil der Kleinbäuerinnen und -bauern. Der Faire Handel unterstützt die kleinbäuerliche, ökologische Landwirtschaft und trägt somit zu einer höheren Klimaresilienz bei.

Danke, dass Sie die Menschen auf dem Altiplano unterstützen und beim Einkaufen auf fair gehandelte Produkte achten!