Milleniumsziele
Im Jahr 2000 haben 189 Staatschefs beschlossen,
die Armut bis ins 2015 an Hand von acht
konkreten Zielen zu halbieren.
Oktober 2009: StopArmut-Konferenz
Ungerecht verstehen - gerecht handeln.
Was Christen zur globalen Armutsbekämpfung beitragen können.
Samstag, 3. Oktober 2009 im EGW Stadt Bern
Programm und Konferenzanmeldung
Juni 2007: Petition 0.7% und 0.7% Plus
In der Schweiz werden Petitionen gestartet. Connexio engagiert
sich auch hier (siehe
Monatsbrief vom Juni 2007). 0.7%. Es braucht
nicht viel. Aber so viel braucht es. Diese Aktion findet unter der
Leitung von "AllianceSud" statt. Links:
www.gemeinsamgegenarmut.ch
Petitionsformular
AllianceSud
Gleichtzeit finden Sie Informationen zur Aktion 0.7% Plus von
StopArmut2015. Connexio ist auch Unterstützer dieser Aktion.
Links:
www.stoparmut2015.ch
Petitionsformular
Connexio hat mit der Postkarten-Aktion bereits im 2006 auf
diese Situation aufmerksam gemacht. Die Antwort der Bundesrätin
Michèlle Calmy-Rey können Sie weiter unten nachlesen.
Connexio-Postkartenaktion im 2006
Milleniumsziele im Zusammenhang mit der Aktion 0.7%
Im Zusammenhang mit der Rede
von Bundesrat Samuel Schmid vor der UNO in New York im September
2005 organisierte Connexio eine Postkartenaktion an den Bundesrat.
Diese Karten wurden in den EMK-Gemeinden verteilt, um dem Bundesrat für die
Zusagen bezüglich Millenniumszielen zu danken und Ihn
aufzufordern, einen grösseren Schritt zu tun und die
schweizerische Entwicklungshilfe so rasch wie möglich auf 0.7
Prozent des Bruttoinlandproduktes zu erhöhen.
Die
Antwort von Frau Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist hier
nachzulesen.

Sammlung
2006, Poster (650Kb)
Sammlung
2006, Titelbild (580Kb)
Sammlung
2006, Gottesdienstbausteine (850Kb)
Die acht Milleniumsziele der Vereinigten Nationen
Mit den Millenniumszielen haben sich die Staats– und
Regierungschefs zur Jahrtausendwende auf eine gemeinsame Agenda
zur weltweiten Armuts– und Hungerbekämpfung geeinigt.
Entscheidend ist, dass die acht Millenniumsziele sich gegenseitig
ergänzen. So trägt zum Beispiel das zweite Ziel „Bildung für
alle“ entscheidend dazu bei, dass HIV/Aids durch Aufklärungsarbeit
bekämpft werden kann und Mütter besser für ihre Familien sorgen
können. Die Millenniumsziele im Einzelnen sind:
1) Extreme Armut und Hunger beseitigen: Die Zahl der
Menschen, die hungern oder von weniger als einem Dollar pro Tag
leben müssen, soll bis zum Jahr 2015 um die Hälfte reduziert
werden.
2) Grundbildung für alle bis zum Jahr 2015 gewährleisten.
3) Die Gleichstellung der Geschlechter und die politische,
wirtschaftliche und soziale Beteiligung von Frauen fördern: Die
Benachteiligung von Mädchen bei der Grundbildung soll bis 2005
und in allen anderen Bildungsbereichen bis 2015 beseitigt werden.
4) Die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren um zwei
Drittel bis zum Jahr 2015 verringern.
5) Die Gesundheit von Müttern stärken: Die
Sterblichkeitsrate bei Müttern soll bis 2015 um drei Viertel
reduziert werden.
6) HIV/Aids, Malaria und andere übertragbare Krankheiten
bekämpfen: Die Ausbreitung von HIV/ Aids, Malaria und anderen übertragbaren
Krankheiten soll gestoppt und eingedämmt werden.
7) Den nachhaltigen Schutz der Umwelt sichern.
8) Eine globale Partnerschaft für Entwicklung aufbauen.
Mehr zum Thema:
www.un.org/millenniumgoals
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